Lasik - Informationen und Fakten

Endlich wieder klar und deutlich sehen ganz ohne Kontaktlinsen oder Brille, das verspricht das LASIK-Verfahren. Dank modernster Lasertechnik werden Fehlsichtigkeiten schonend, schmerzfrei und schnell beseitigt. Schon am ersten Tag nach dem Eingriff kann mit einer 60- bis 80-prozentig wieder hergestellten Sehfähigkeit gerechnet werden. Es gibt allerdings einige Dinge, auf die man im Vorfeld bei dem LASIK-Verfahren achten sollte wenn man überlegt sich einem solchen Eingriff zu unterziehen - die Kosten einer LASIK-OP sind nur ein Aspekt von mehreren.

Die Dauer der Lasik-Operation wird in drei Phasen eingeteilt in denen die Sehschwäche des Auges korrigiert wird. In der ersten Phase wird das Auge für den Eingriff vorbereitet, indem es desinfiziert und der Bereich um das Operationsfeld abgedeckt wird. Das Augenlid wird mit Hilfe eines Lidöffners offen gehalten. Bevor der eigentliche Eingriff stattfindet, muss ein Hornhautdeckel beziehungsweise eine Hornhautlamelle gebildet werden. Dafür wird die Hornhaut fixiert, markiert und ein Saugring auf das Auge platziert.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten zur Bildung des Hornhautdeckels. Die Keratom-LASIK-Methode nutzt ein Spezialmesser, das durch die Steuerung über einen Computer sehr präzise arbeiten kann. Die neuere Methode der Femto-LASIK nutzt schon für die Herstellung der Hornhautlamelle einen Laser. Normalerweise kommt der Laser bei diesem LASIK-Methode erst in der zweiten Phase zum Einsatz, in der durch das Neuschleifen der Hornhaut die eigentliche Korrektur der Sehschwäche durchgeführt wird. Zuvor wird der Saugring entfernt und der gebildete Hornhautdeckel abgenommen beziehungsweise aufgeklappt. Nach einer Kontrolle der richtigen Zentrierung, Höhe und Lage der Hornhaut kommt der Laser für circa eine Minute zum Einsatz. Der korrigierende Eingriff ist damit abgeschlossen.

In der letzten Phase wird die Hornhautlamelle gereinigt und wieder zugeklappt. Nach einer kurzen Zeit hat sich die Hornhaut wieder fixiert und der Lidöffner kann entfernt werden. Der Eingriff ist damit beendet. Nach zehn Minuten kontrolliert der Arzt noch mal die Position des Hornhautdeckels.

Der Vorteil der Femto-LASIK-Methode ist, dass hier gar keine mechanischen Geräte zum Einsatz kommen und der Einsatz von einem Infrarot-Laser bei der Hornhautlamellenbildung eine noch höhere Präzision und noch weniger Risiko bei der Behandlung garantiert, als die Bildung mit dem Spezialmesser. Der Infrarot-Laser dringt exakt in der vorher festgelegten Tiefe in die Hornhaut ein und kann so einen völlig homogenen Deckel erzeugen. Durch die große Menge an nebeneinander liegenden Laserstrahlen kann ein dreidimensionaler sehr genauer Schnitt durchgeführt werden.

Die Methode der Femto-LASIK ist also besonders für diejenigen Patienten geeignet, die bisher vor einer Augenlaseroperation Bedenken hatte, weil die Gefahr eines unpräzisen Hornhautschnitts bestand. In einem ärztlichen Beratungsgespräch kann man abhängig von der persönlichen Krankengeschichte erörtern ob man für ein bestimmtes Verfahren geeignet ist.

Die LASIK-Operation wird grundsätzlich in den Bereich der kosmetischen, plastischen Chirurgie eingeordnet, was nicht ganz korrekt ist, da Sie ja wirklich einen Schaden behebt, der im Laufe der Zeit eingestellt. Sie gehört also nicht zu den Bereich plastische Chirurgie, in dem sich diejenigen Verfahren befinden, die normalerweise auch ohne Notwendigkeit durchgeführt werden (Bauchstraffung, Fettabsaugung etc.