Lasik ist im Moment die beliebteste Methode in der Augenchirurgie, um die Sehschärfe zu verbessern. Sie ist so beliebt, weil die Patienten nach der Operation keine schmerzen empfinden, sehr selten Komplikationen auftauchen und direkt nach der Operation die Sehschärfe verbessert ist.
Lasik steht für Laser In Situ Keratomileusis. Dieser medizinische Ausdruck heißt ins Deutsche übersetzt in etwa: Operatives Entfernen des Gewebes im Inneren der Hornhaut des Auges. Lasik kann nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt werde. Zum einen muss die Hornhautdicke größer oder als 500 µm sein oder genau diese Größe haben. Außerdem kann nur im Bereich von -10 und 4 Dioptrien die Sehschärfe korrigiert werden. Wenn allerdings die Keratokonus für die Sehfehler verantwortlich ist können diese nicht mit Lasik behoben werden.
Bei der Lasik Operation wird eine sehr dünne Lamelle mit einem Hornhauthobel von der Hornhaut einseitig abgelöst. Das Epithel ist der schmerzempfindliche Bereich im Auge, dieser wird zusammen mit der abgelösten Lamelle zu einer Seite geklappt und im frei liegenden Gewebe wird die Korrektur vorgenommen. Weil das Epithel zur Seite geklappt wird und keinen Schaden nimmt hat der Patient auch direkt nach der Operation keine Schmerzen.
Im frei liegenden Gewebe werden Hornhautzellen, so genannte Kollagenfasern, aufgespalten und dann abgetragen, alles mit Hilfe des Lasers. Wenn die Behandlung zu Ende ist, werden die weggeklappten Bereiche des Auges, auch Flap genannt, wieder an die ursprüngliche Position gebracht. Der Flap wächst in den nächsten ein bis zwei Tagen wieder an. Das komplette Festwachsen dauert allerdings einige Wochen bis hin zu einigen Monaten, dies stört im alltäglichen Leben jedoch nicht.
Lasik dauert nur wenige Minuten und wird mit Hilfe eines Computers gemacht, daher ist die Genauigkeit des Eingriffes sehr hoch. Das Auge wird mit Tropfen betäubt und auf Wunsch können Beruhigungstabletten verabreicht werden. Am selben Tag kann der Patient seinen Alukoffer packen und wieder nach Hause gehen.